Innovationstreiber und Arbeitgeber

Startups schaffen Arbeitsplätze

Laut einer aktuellen Bitkom-Umfrage, an der mehr als 250 Gründer teilnahmen, beschäftigt jedes Startup in Deutschland 18 Mitarbeiter.

Methodik

Insgesamt 252 Gründer von IT- und Internet-Start-ups in Deutschland wurden von der Bitkom Research befragt. Dies waren die Fragen:

-Wie viele Mitarbeiter sind aktuell in Eurem Start-up beschäftigt?

-Wie hat sich die Anzahl der Mitarbeiter in Eurem Start-up im vergangenen Jahr 2016 entwickelt?

-Wie wird sich die Anzahl der Mitarbeiter in Eurem Start-up im Jahr 2017 voraussichtlich entwickeln?

 

Die Zahlen zuvor

2016 waren es erst 15 Mitarbeiter, 2015 sogar nur 13 Mitarbeiter. Demnach haben zwei Drittel der Gründer (64 Prozent) im vergangenen Jahr neue Mitarbeiter eingestellt, bei rund jedem Vierten (27 Prozent) gab es keine Veränderungen und nur bei 4 Prozent musste das Personal reduziert werden.

Prognose

Im laufenden Jahr dürften noch zahlreiche weitere Jobs in Startups entstehen. Mehr als drei Viertel der Gründer (77 Prozent) gehen davon aus, dass sie neue Mitarbeiter einstellen werden. Rund die Hälfte von ihnen (47 Prozent) schätzt, dass etwa ein bis drei zusätzliche Stellen geschaffen werden. Rund jeder Fünfte (18 Prozent) plant sogar mehr als zehn neue Mitarbeiter einzustellen. Weitere 14 Prozent der Gründer gehen davon aus, dass die Beschäftigtenzahl 2017 konstant bleiben wird, nur 1 Prozent rechnet damit, Personal reduzieren zu müssen. 8 Prozent sind sich aktuell noch nicht sicher, wie sich die Personalsituation entwickeln wird. Veltkamp:

„Startups sind nicht nur Innovationstreiber in Deutschland, sie schaffen eine bedeutende Anzahl an zukunftsorientierten Arbeitsplätzen. […] Startups sind längst nicht mehr nur im klassischen IT-Bereich aktiv, sondern bieten innovative Lösungen in allen Branchen, von der Automobilindustrie über den Energiesektor und die Luftfahrt bis zur Pharmabranche an. Die seit Jahren steigenden Mitarbeiterzahlen in den deutschen Startups zeigen, dass sie dabei auch immer erfolgreicher sind.“

 

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