Crouwdfounding für Innovationen

9 geniale Kickstarter 3D-Druck-Projekte

Ja, Kickstarter hat schon einigen Startups mit interessanten und innovativen 3D-Druck-Projekten geholfen, ihre genialen Visionen verwirklichen zu können. Hier eine kleine Auswahl an aktuellen Projekten, die auf der Crowdfounding-Plattform zu finden sind, noch eine Finanzspritze brauchen oder bereits ihr Finanzierungsziel erreicht haben.

 

Fire & Bone

Fire & Bone druckt mithilfe von hochauflösenden Scans Tiere naturgetreu als Miniatur-Replika. Je nach Wunsch können die edlen Metallschädel für extravagante Modeliebhaber als Anhänger getragen oder für Sammler als Ausstellungsobjekt auf einem Holzsockel montiert werden. Für das Startup ist es bereits die fünfte Kickstarter-Kampagne und gelauncht werden diesmal zehn weitere Tierarten, drei neue Manschettenknöpfe und zum ersten Mal auch Ohrringe. Der Clou: Bei manchen Exemplaren kann man sogar den Unterkiefer bewegen! Zur Auswahl stehen folgende Materialien: Gelb-Bronze, Weiß-Bronze und Sterlingsilber.

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ClayXYZ

ClayXYZ hat bereits achtmal so viel Gelder eingenommen, als das Startup als Finanzierungsziel setzte. Knapp 200 Unterstützer sind es im Moment, die den Ton-3D-Drucker für gut heißen. Laut Hersteller muss man das Gerät bloß mit Material bestücken (das soll so einfach wie ein Batteriewechsel sein), ein Wunschmodell hochladen, auf den Startbutton drücken und zuschauen, wie Schicht für Schicht das Objekt aufgebaut wird. Gedruckt werden können zum Beispiel Vasen, Skulpturen, Lampenschirme, Masken, Schüsseln, sogar Musikinstrumente!- Ästhetisch und natürlich sind die Resultate noch dazu. Und wem die nötige Inspriation fehlt, der kann sich kostenlose Modelle, die von ClayXYZ zur Verfügung gestellt werden, kostenlos downloaden. Ton ist übrigens günstig erhältlich und kann wiederverwendet werden. Plus: Es gibt Ton auf dem Markt, der innerhalb von 24 Stunden selbst trocknet und nicht gebrannt werden muss. Und noch ein Clou: Wer bereits im Besitz eines FDM-Druckers ist, braucht sich nicht das ganze Gerät zulegen, sondern bloß das Extruder-Set! Das ganze ClayXYZ-Kit ist zum Kickstarter-Preis von 799 US-Dollar erhältlich, im März 2018 sollen die ersten Ton-Drucker ausgeliefert werden.

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Hylemore

Das italienische Startup Hylemore transformiert Fotos, Abbildungen und Gemälde in hochauflösende Vollfarb-3D-Drucke auf steife oder flexible Materialien. Ob professioneller Photograph oder Künstler, Hobby-Künstler, ob für eine Gallerie oder für die eigenen vier Wände, mit der Technologie von Hylemore können 2D-Bilder zum 3D-Erlebnis gemacht werden. Ein Beispiel: Der im Möbelhaus gekaufte, noch recht steril und etwas billig wirkende Van Gogh wird mit einem „Hyleprint“ so aufgewertet, das man meinen könnte, man hätte ein Originalgemälde im Wohnzimmer hängen, hebt der Druck sogar die Pinselstriche plastisch hervor. Außerdem besteht die Möglichkeit sein Wunschbild ohne Rahmen ganz einfach an die Wand zu kleben und/oder man kann sein Lieblingsdesign als Notizbuchcover fertigen lassen.

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Matteforge

MatteForge ist ein neues Filament mit dem man matte, nicht glänzende Objekte fertigen kann- ganz ohne Nachbearbeitung. Das weitere Plus: Es werden die sichtbaren Linien der gedruckten Schichten reduziert, so dass die Druckergebnisse im Gegensatz zu vielen anderen PLA-Filamenten auf dem Markt sehr hochwertig sind. Das Material mit seinem mattem Finish überbietet laut Hersteller die besten ABS-Filamente und weist aber gleichzeitig die positiven Eigenschaften von PLA auf. Es ist für Einsteiger aber auch 3D-Druckprofis, für Industrie- und Produktdesigner, Ingenieure gleichsam wie Maker geeignet. MatteForge kann bei hohen Druckgeschwindigkeiten und größeren Schichthöhen eingesetzt werden, mit dem Effekt dass das neuartige Material den gesamten Druckprozess verkürzen kann. Weitere Besonderheiten: Kein Warping, kein Geruch. Derzeit werden acht Farben angeboten und das Startup hat bereits das Fünffache seines angesetzten Mindestfinanzierungspreis erlangt.

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Protonium

Der Protonium-3D-Drucker mit Alugehäuse, großem Bauraum (ab Φ260 x 300 mm) und beheiztem Druckbett (bis zu 100°C) verspricht eine sehr hohe Druckgeschwindigkeit von 600 mm pro Sekunde, eine hohe Präzision beim Druck und eine hohe Auflösung bei den Druckergebnissen. Mit dem FDM-Drucker können funktionelle, robuste Prototypen gefertigt werden, die beispielsweise in Ingenieur- oder Designerbüros benötigt werden. Das Gerät verarbeitet Materialien wie PLA, ABS, Nylon und PVA, die auch von Fremdherstellern bezogen werden können. Early Birds erhalten den Protonium-Hochgeschwindigkeitsdrucker um 300 US-Dollar günstiger, der Standartpreis liegt bei 1999$ (S1), bzw. bei 2799$ (S1 Plus). Die ersten Geräte sollen im September diesen Jahres ausgeliefert werden, wenn das Projekt ausreichend finanziell unterstützt wird.

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Personalisierte Sandalen

Wenn man nicht zum Schuhmacher geht, kauft man bekanntersweise seine Schuhe in seiner Größe in einem Geschäft. Diese Schuhe werden meist als Massenprodukt in standardisierten Größen produziert. Das Startup OLT Footcare stellt nun eine moderne Alternative zum Schuhmacher oder dem klassichen Schuhgeschäft vor: Personalisierte Sandalen aus dem 3D-Drucker. Dazu werden die Füße des Kunden mit einem Fußscanner gescannt, mit den gewonnenen Daten werden dann die Mittel- und Außensohle der Sandale individuell gefertigt. Das heißt, die Schuhe werden an die Fußlänge- und breite sowie die Fußsohle des Trägers angepasst. Der positive Nebeneffekt: Der Körper wird ausbalanciert und das Körpergewicht wird gleichmäßig verteilt, schließlich ist unser rechter Fuß keine 1:1 Kopie des Linken und umgekehrt. Ein weiterer Clou: Personen mit Fußfehlstellungen können ihre personalisierten Sandalen als orthopädische Variante 3D-drucken lassen. Die Sandalen sind in drei Farben, nämlich Braun, Schwarz und Weiß und in zwei Versionen, mit zwei Riemen bzw. drei Riemen, erhältlich.

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Tischlandschaften

Für alle Brettspiel-Liebhaber hat Creative world universelle Elemente für das Erstellen, Weiterentwickeln und Drucken von Geländemodellen entworfen. Mit den Modellen können Spiellandschaften mit neuen Eindrücken und Möglichkeiten bereichert und aufgewertet werden. Die Modelle sind wahlweise als .stl oder .obj- Datei erhältlich, die Größe der Modelle kann je nach Geschmack modifiziert werden. Laut Entwickler seien die Ergebnisse selbst mit einem günstigen 3D-Drucker beeindruckend. Wer weitere Fragen oder Anliegen hat, kann Creative world auch einfach direkt über die Kommentarfunktion kontaktieren.

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Waggle

Mit Waggle kann man seinen 3D-Drucker per Remote-Control steuern, seinen 3D-Drucker mit Freunden teilen und mehrere 3D-Drucker gleichzeitig steuern. Waggle ist Hardware und Software zugleich: Man steckt das kleine Gerät an den 3D-Drucker und es ist eine Software Plattform in der Cloud. Mit nur ein paar Wischern über Euer Smartphone kann mit Waggle ab sofort das 3D-Drucken erleichtert oder gar gesteigert werden. Praktisch: Wenn man auswärts ist und seinen Drucker zu Hause oder im Büro ein Objekt drucken lässt, kann man mithilfe eines Live-Videos, regelmäßigen Schnappschüssen und einem Benachrichtigungssystem den Druckauftrag kontrollieren. Gemeinsame Druckaufträge können über die App und einer Email-Adresse der Person die mitdrucken möchte, organisiert werden. Waggle ist also optimal für mobile Maker, die eine gewisse Flexibilität brauchen, für Schüler oder Studenten, die sich oftmals ein Gerät teilen oder für Makerspaces in denen mehrere Geräte gleichzeitig koordiniert werden müssen. Die Early Bird Waggles sind bereits vergriffen, das Kickstarter-Angebot für ein Waggle liegt bei 70$, das Makerspace-Paket für 5 Waggles kostet 330$ und das 10er-Set ist für 640$ erhältlich.

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Evezor

„Machine Design“ betitelt den Evezor als das Schweizer Taschenmesser der Roboterarme. -Und da ist was dran, denn schließlich kann man mit dem Evezor allerlei Dinge anstellen: Man kann 3D-drucken, schnitzen und meißeln, gravieren, malen, lasercutten, fräsen und schweißen. Noch dazu kann der Evezor Objekte greifen und diese an einer anderen Stelle abstellen. Er eignet sich also für die Massenproduktion, aber auch für Bildungsprojekte, Kunstobjekte und andere spannende Konzepte, die unbedingt umgesetzt werden sollten. Ein witziges Spezialfeature: Der Roboterarm mixt Cocktails! Der Allzweck-Evezor ist über Kickstarter ab 3162$ erhältlich.

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