Trends aus dem 3D-Druck

Bitkom-Research-Studie

Die maßgeblichen Technologie- und Markttrends aus Sicht der Unternehmer

Im Rahmen der halbjährlich durchgeführten Konjunkturumfrage „Bitkom-Branchenbarometer“ wurden ITK-Unternehmen befragt, was für sie die wichtigsten Hightech-Themen und Trends des Jahres seien. Das Resultat: IT-Sicherheit und Cloud Computing sind die wichtigsten Themen für die Digitalwirtschaft im Jahr 2017, gefolgt vom Internet of Things und Industrie 4.0. Aufsteiger des Jahres ist das Thema Künstliche Intelligenz.

Das hat die jährliche Trendumfrage des Digitalverbands Bitkom ergeben. Demnach nannten zwei von drei Unternehmen (67 Prozent) das Thema IT-Sicherheit als einen der maßgeblichen Technologie- und Markttrend des Jahres.

Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder:

    „IT-Sicherheit wird noch wichtiger, weil im Zuge der Digitalisierung immer mehr kritische Systeme wie Fahrzeuge, Medizintechnik oder Maschinen digital vernetzt werden. Gleichzeitig werden die Angriffe krimineller Hacker immer raffinierter. Mit den normalen Sicherheits-Tools wie Virenscannern oder Firewalls kommen die Unternehmen oft nicht mehr aus.“


Cloud Computing und IoT

Cloud Computing nennen 60 Prozent der befragten Unternehmen als wichtiges Thema. „Cloud Computing ist die Basis der Digitalisierung, weil es sowohl effizientere Geschäftsprozesse als auch die Entwicklung ganz neuer, digitaler Geschäftsmodelle ermöglicht“, sagte Rohleder. Den Sprung unter die Top-Drei hat in diesem Jahr mit 55 Prozent das Internet of Things geschafft, also die Vernetzung von Geräten und Maschinen (Vorjahr: Rang 5). Während im Consumer-Bereich zum Beispiel zunehmend Fernseher, Audio-Geräte oder Kameras vernetzt werden, sind es im Business-Bereich unter anderem Maschinen, Messgeräte oder smarte Gebäudetechnik.


Digitale Plattformen und Big Data

Das Thema „Digitale Plattformen“ wurde zum ersten Mal in die Auswahl relevanter Hightech-Themen aufgenommen und landete mit 32 Prozent der Nennungen auf Anhieb hinter Big Data (41 Prozent) auf dem sechsten Platz. Bekannte Plattformen für Privatkunden sind Airbnb, Amazon, Uber, Ebay oder die App-Stores von Apple oder Google.

So Rohleder:

„Digitale Plattformen bringen die Anbieter von physischen Produkten oder Dienstleistungen mit möglichen Kunden zusammen. Digitale Plattformen sorgen für Transparenz und haben das Potenzial, bestehenden Marktstrukturen grundlegend zu verändern.“

Neben den bekannten Plattformen für Privatkunden gebe es inzwischen viele Angebote, die sich an Geschäftskunden richten. Allerdings sei die Kenntnis dieser Veränderungen in der deutschen Wirtschaft noch nicht sehr ausgeprägt. Eine aktuelle Bitkom-Umfrage hat ergeben, dass nur 36 Prozent der Geschäftsführer und Vorstände von Unternehmen ab 20 Mitarbeitern wissen, was Begriffe wie digitale Plattformen oder Plattform-Ökonomie bedeuten.


Künstliche Intelligenz

Aufsteiger des Jahres ist Künstliche Intelligenz, das von 21 Prozent der Befragten als relevantes Thema genannt wird und damit auf Platz 9 landet. Im Vorjahr belegte es noch Platz 23. Technologien wie Künstliche Intelligenz, Cognitive Computing oder Machine Learning ermöglichen selbstlernende IT-Systeme, die in Echtzeit kommunizieren, sich an frühere Interaktionen erinnern und eigenständig Schlüsse ziehen können. Dabei berücksichtigen sie mit Hilfe von Sensoren ihr Umfeld und verarbeiten in hoher Geschwindigkeit große Datenmengen aus unterschiedlichsten Quellen. Künstliche Intelligenz kommt zum Beispiel bei digitalen Sprachassistenten, in der medizinischen Diagnostik, in autonomen Fahrzeugen oder in der Robotik zum Einsatz.


Quelle: Bitkom


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