Pünktlich zum Digitaltag

Augmented Creativity oder wie man Spielzimmer erweitert

Passend zum 21. November, dem schweizer Digitaltag, erscheint eine neue spannende App, die Kinderzimmer um eine virtuelle Dimension erweitert. Kreiert wurde sie vom Game Technology Center der ETH Zürich, um die Phantasie der Kinder anzuregen und ihre Kreativität zu fördern.

 

Klassiker triffen auf modernste Technik

Malbücher und Farbstifte habe gegen Games auf Smartphones und YouTube-Filmchen oft einen schweren Stand. Schon früh kommen Kinder mit mobilen Geräten in Kontakt. Forschende des Game Technology Centers kombinieren die Vorteile von klassischen Spielzeugen mit den virtuellen Möglichkeiten und bringen neues Leben in die Kinderzimmer.

 

Augmented Creativity

„Augmented Creativity“ nennen die Forschenden ihre Anwendungen, mit denen sie das Zeichnen und Malen, Musizieren und Spielen mithilfe von Augmented Reality noch spannender machen. Darunter verstehen sie die Verschmelzung von animierten, virtuellen Elementen mit der realen Umgebung.

 

GTC Showcase

Die App mit dem Namen „GTC Showcase“ kann ab heute in allen App-Stores kostenlos heruntergeladen werden. Sie beinhaltet drei Module, welche die Kreativität der Kinder fördern und ihre Fantasie beflügeln sollen.

Mit der Augmented Reality-Malbuch-Anwendung, können Kinder eine Figur, die sie im Malbuch ausgemalt haben, auf eine 3D-Figur auf dem Bildschirm übertragen. Einen eigenen Song arrangieren können die kleinen Künstler mit der Band-Modul, die es erlaubt, virtuelle Musikinstrumente auszuprobieren und verschiedene Musikstile zu kombinieren. Das dritte Tool der neuen App macht Museumsbesuche zu einem interaktiven Erlebnis. Die Software erlaubt es, auf dem Bildschirm die Form und die Farben von Gemälden zu verändern.

Die drei Anwendungen basieren alle auf der gleichen Technologie, welche die Wissenschaftler 2016 in einer wissenschaftlichen Publikation präsentierten. „Augmented Creativity“ kann grundsätzlich auf jede Art von Raum angewendet werden, egal ob Buch, Zimmer oder eine ganze Stadt. Bob Sumner, Leiter des Game Technology Center:

„Wir nutzen mit unseren Apps die Begeisterung der Kinder für digitale Geräte und regen sie gleichzeitig dazu an, stärker mit der Umwelt zu interagieren.“

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