Simbionix SPINE Mentor

3D-gedruckte Wirbelsäule als Übungswerkzeug für Chirurgen

Der Simbionix SPINE Mentor aus dem 3D-Drucker ist ein praxisbezogenes Übungswerkzeug für die Simulation von minimalinvasiven chirurgischen Eingriffen an der Wirbelsäule, den 3D Systems für Ärzte entwickelte und kürzlich präsentierte.

 

 

Hybride Lösung

3D Systems hat es sich als führender Anbieter von 3D-Präzisionsgesundheitsprodukten zur Aufgabe gemacht, fortschrittliche und innovative Lösungen zu entwickeln und anzubieten – von der Simulation und Planung bis hin zu chirurgischen Instrumenten und Implantaten. Das neueste Angebot kombiniert Simulation, den 3D-Druck und medizinische Werkzeuge, um eine hybride Lösung zu schaffen, die das umfassende Portfolio des Unternehmens um die Wirbelsäulenchirurgie erweitert.

 

Für wen?

Der SPINE Mentor eignet sich hervorragend für Neurochirurgen, Anästhesisten, orthopädische Chirurgen und Schmerztherapie-Chirurgen zum Üben von Eingriffen. Diese simulierte Erfahrung ist laut Hersteller realistischer als das Üben an Kadavern, verbessert die chirurgischen Fähigkeiten und schafft mehr Vertrauen vor chirurgischen Eingriffen an Patienten.

 

Für was?

Der hochpräzise SPINE Mentor-Simulator wurde entwickelt, um eine Vielzahl von Wirbelsäulenprozeduren zu üben, wie z. B. Lumbarpunktionen sowie das Platzieren von Kathetern und Drähten. Das System besteht aus einer in 3D-gedruckten Wirbelsäule für genaues Abtasten, einem Computer/Monitor sowie einem sehr realistischen Puncture-Pad mit verschiedenen anatomischen Schichten, darunter dem Ligamentum Flavum, zum Üben des Nadeleinstichs.

 

Weitere Vorteile

Diese sichere und realistische Umgebung sorgt für Gewebereaktion, einschließlich des Verlustes des Widerstands beim Eintritt in den Epiduralraum. Zudem ist es nicht erforderlich, mit echter Fluoroskopie zu üben, da fluoroskopische Bilder für die gesamte Wirbelsäule in Echtzeit angezeigt werden. Während der gesamten Prozedur kann ein virtueller C-Bogen betätigt werden und eine dynamische Haptik simuliert anatomische Hindernisse für das praxisnahe Üben.

 

Ausblick

Kevin McAlea, Executive Vice President, General Manager, Metals and Healthcare, 3D Systems:

„Da aufgrund der Zurückhaltung medizinischer Einrichtungen, Tiere für die Simulation zu verwenden, die Nachfrage nach Simulatoren wächst, investiert 3D Systems weiterhin in deren Entwicklung, um den Anforderungen dieses wachsenden Marktes nachzukommen. Unser Engagement für die Patientensicherheit und unser Beitrag zur Wirbelsäulenchirurgie hört nicht mit dem Üben auf. Im Operationssaal sorgt unsere Direct Metal Printing-Technologie für präzise Wirbelsäulenimplantate.“

Zur Herstellerseite

 

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