3D-Druck in der Industrie

Ein Interview mit Prof. Dr. Brando Okolo

Der neue Industrie-3D-Drucker „P220“ von Apium

Vergangenes Jahr stellte der 3D-Drucker-Hersteller Apium auf der Formnext sein neuestes 3D-Drucker Modell aus der P-Serie, den Apium P220, vor, der nun zum vierten Quartal 2017 ausgeliefert wird. CTO und Gründer der Apium Additive Technologies GmbH, Prof. Dr. Brando Okolo, stellt den neuen Industriedrucker in einem Interview vor.

 

Prof. Dr. Brando Okolo

Ihr derzeitiger Flaggschiff-Drucker ist der Apium P155, aber es wird einen neuen geben, den P220. Dieser wird von der Heidelberger Druckmaschinen AG hergestellt. Was sind die Hauptunterschiede im Vergleich zum P155?

Prof. Okolo: Zum einen gibt es Bedarf an einer größeren Maschine, aus verschiedenen Gründen, und die Größe ist ein entscheidender Unterschied. Zum anderen sind es die mechanischen Eigenschaften, die Mechanik, welche sich im P220 finden lässt ist jener aus dem P155 überlegen. Das ermöglicht uns längere Arbeitszeiten, es ermöglicht dem Druckkopf sich einfacher zu bewegen und erhöht die Zuverlässigkeit des Systems, auch in Bezug auf die Reproduzierbarkeit der gedruckten Teile. Der P220 wird insgesamt eine bessere Leistungen abliefern können.

 

Welche Absicht steckte hinter der Entwicklung des Apium P220?

Prof. Okolo: Unsere Kunden hatten einen großen Einfluss auf die Entwicklung des P220. Einer unserer Mitarbeiter, Mr. Gopal, führte einige Umfragen durch, was unsere potentiellen Kunden gerne in einem 3D-Drucker sehen würden, und am gefragtesten war die Größe. Also entschieden wir uns dazu, einen 3D-Drucker zu entwerfen der ein verhältnismäßig größeres Bauvolumen besitzt.

 

In welchen Industrien und Branchen kann der neue Drucker genutzt werden? Welche Anwendungen sind dabei möglich?

Prof. Okolo: Man muss im Hinterkopf behalten, dass der 3D-Druck, oder Additive Manufacturing wie man ihn auch nennt, kein Massenproduktionswerkzeug ist – das ist er wirklich nicht. Er ist ein Massen-Anpassungswerkzeug. Also schauen wir in Richtung derer Industrien, bei denen der Bedarf nicht bei Massenware, sondern Kleinserien liegt, die zusätzlich flexibel im Design sein wollen. Auf Basis dessen sind die Schlüsselindustrien der Medizinsektor, Luft- und Raumfahrt und mit großem Bedarf der F&E Bereich. In diesen Bereichen werden nicht tausende Teile hergestellt, sondern zehn mit denen dann experimentiert wird, das Design wird geändert und die nächsten Tests können durchgeführt werden.

Zum Apium P220


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